Globale Einstellungen
Dies sind die erweiterungsweiten Schalter; mehrere lassen sich auch pro Verkaufskanal setzen (siehe den Hinweis am Ende). Öffnen Sie Einstellungen → Erweiterungen → Meine Erweiterungen, suchen Sie Post-Purchase Upselling & Cross-Selling, öffnen Sie dessen …-Menü und wählen Sie Konfigurieren.
Karte „Post-Purchase Upselling & Cross-Selling“
- Angebote nach dem Kauf aktivieren (Standard: An): Hauptschalter für die gesamte Funktion. Wenn deaktiviert, wird im betroffenen Verkaufskanal kein Angebot nach dem Checkout angezeigt, unabhängig von den Kampagneneinstellungen.
- Zeitlimit für die Angebotssuche (Millisekunden) (Standard: 1000): Nach Abschluss der Bestellung kann die Angebotssuche bei großen Sortimenten oder vielen bestellten Produkten länger dauern. Sobald ein passendes Angebot gefunden ist, endet die Suche. Das Zeitlimit wird nicht abgewartet. Überschreitet die Suche dieses Zeitlimit, sehen Kunden die Bestellbestätigungsseite ohne Angebot. Ihre Bestellung bleibt davon unberührt. Wir empfehlen 1000 ms (1 Sekunde), bei Bedarf höchstens 5000 ms (5 Sekunden). Im Reiter „Aktivität“ sehen Sie die betroffenen Bestellungen. Wertebereich: 200–5000 ms; leer oder 0 entspricht 1000 ms.
- Gültigkeit des Angebots-Links (Minuten) (Standard: 30): Wie lange der Angebots-Link nach dem Checkout gültig bleibt. Nach Ablauf kann der Kunde das Angebot nicht mehr annehmen; die ursprüngliche Bestellung bleibt unverändert und es wird ein Hinweis angezeigt, dass das Angebot nicht mehr verfügbar ist. Wertebereich: 5–120 Minuten; leer oder ein Wert von 0 oder weniger entspricht 30 Minuten.
- Produktnummer für die Rabattposition (Standard: Leer): Die Rabattposition erhält diese Produktnummer, wenn ein Kunde ein Angebot mit Rabatt annimmt. So kann Ihr ERP die Position zuordnen. Lassen Sie das Feld leer, damit die Rabattposition keine Produktnummer erhält. Siehe ERP und Bestellexport.
Karte „E-Mails, Aufbewahrung & Erweitert“
- Kunden-Bestätigungs-E-Mail beim Annehmen senden (Standard: An): Sendet dem Käufer eine Bestätigung, wenn er ein Angebot annimmt. Die Vorlage wird mit der Erweiterung ausgeliefert und ist sofort aktiv – kein Flow-Builder-Setup nötig. Den Text bearbeiten Sie unter Einstellungen → E-Mail-Vorlagen. Siehe E-Mails.
- CC-Empfänger der Bestätigungs-E-Mail (Standard: Leer): Zusätzliche Adressen, die eine sichtbare Kopie jeder Bestätigungs-E-Mail nach der Angebotsannahme erhalten. Diese Adressen sind für Kunden sichtbar. Trennen Sie mehrere Adressen mit Kommas oder Semikolons. Bleibt das Feld leer, wird keine CC-Kopie gesendet. Gilt nur, solange die Bestätigungs-E-Mail aktiviert ist.
- BCC-Empfänger der Bestätigungs-E-Mail (Standard: Leer): Zusätzliche Adressen, die eine verdeckte Kopie jeder Bestätigungs-E-Mail erhalten, zum Beispiel die Adresse eines internen Postfachs. Diese Adressen sind für Kunden nicht sichtbar. Trennen Sie mehrere Adressen mit Kommas oder Semikolons. Bleibt das Feld leer, wird keine BCC-Kopie gesendet. Gilt nur, solange die Bestätigungs-E-Mail aktiviert ist.
- Analyse-Aufbewahrung (Tage) (Standard: 365): Angebots-Links, Analyse-Ereignisse und Annahme-Datensätze werden einmal täglich entfernt, wenn sie älter als die eingestellte Anzahl von Tagen sind. Verwendete, abgelehnte oder abgelaufene Links werden bereits nach 7 Tagen entfernt. Legen Sie einen niedrigeren Wert fest, um weniger Verlauf zu behalten.
- Log-Level (Erweiterungskanal) (Standard: Warning): Protokolliert Meldungen ab der gewählten Stufe: Debug, Info, Notice, Warning oder Error. Behalten Sie im Normalbetrieb Warning bei. Wählen Sie zur Fehlersuche Debug, um alle Meldungen zu protokollieren, und danach wieder Warning.
- PayPal-Wallet: Upsell über eine kurze Bestätigung einziehen, wenn kein Vault-Token vorhanden (Standard: An): Nur relevant, wenn Sie PayPal (über SwagPayPal) nutzen. Ist die Einstellung aktiviert, können PayPal-Wallet-Kunden ohne gespeicherte (vaultete) Zahlung ein Angebot mit einem positiven Zusatzbetrag über eine kurze Bestätigung bei PayPal annehmen. Ist sie ausgeschaltet, wird ein solches Angebot nicht angezeigt. Angebote mit einem Zusatzbetrag von 0 bleiben verfügbar. Dies gilt nur für die PayPal-Wallet: Die PayPal-Kartenmethode (ACDC) gilt nur für gespeicherte Karten, sodass eine Kartenbestellung ohne gespeicherte Karte unabhängig von dieser Einstellung nie ein Angebot erhält. Siehe Zahlungsarten & Fehlerfälle.
Der Hauptschalter, die Gültigkeit des Angebots-Links, die Produktnummer für die Rabattposition, die Bestätigungs-E-Mail nach der Angebotsannahme mit ihren CC-/BCC-Empfängern, das Zeitlimit für die Angebotssuche und die PayPal-Wallet-Bestätigung lassen sich pro Verkaufskanal überschreiben (über die Auswahl oben im Konfigurationsbildschirm). Analyse-Aufbewahrung und Log-Level gelten global.
Die Einstellung Bestellung erst importieren lassen, wenn sie für das ERP bereit ist bewirkt, dass eine Bestellung mit laufendem Angebot für die ausgewählte Integration oder das ausgewählte Benutzerkonto erst für das ERP bereit ist, wenn das Angebot abgeschlossen ist. Sie ist standardmäßig ausgeschaltet und setzt voraus, dass Ihr System bestimmte Bedingungen erfüllt. Siehe ERP und Bestellexport.